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Mitmachen

Zu lange haben nur die Veteranen, die Erinnerungsverkäufer, die Medienprofis über 1968 geredet. Jetzt kommen wir!

Jetzt kommst Du!

Wir wollen diesen Kongress zu einem Austausch zwischen Veteraninnen und Veteranen UND der Generation heutiger Aktivistinnen und Aktivisten machen. Das bedeutet: Wir wollen im Vorfeld und auf dem Kongress selbst aktiv sein, vorher diskutieren, in Schulen, auf öffentlichen Plätzen, in den Hochschulen Aktionen machen und uns vorbereiten.

Wie?

Mitdiskutieren

  • Organisiere eine Diskussion. Um nicht einfach von Veranstaltung zu Veranstaltung zu taumeln, ist es sinnvoll vorher in Deinem Freundeskreis, Deiner Hochschulgruppe oder in Deiner Jugendgruppe schon mal über das Thema zu diskutieren. Als Einstieg empfehlen wir den Film „Bilderbuch einer Revolte“, der einen guten Überblick über das Jahr 1968 mit Original-Dokumenten verschafft. (Wenn Ihr Hilfe bei der Beschaffung braucht meldet Euch einfach bei uns info@1968kongress.de)

Für die Diskussionsveranstaltungen stellen wir auch gerne Kontakt zu ReferentInnen her. Melde Dich einfach beim Kongress-Büro.

 

Mitmobilisieren

  • Du kannst bei der Mobilisierung helfen. Wir haben Plakate, Programm-Flyer und Aufkleber erstellt , die wir gerne kostenlos zuschicken. Kein Radio, kein Fernsehen, kein komerzieller Werbeanbieter schaltet Werbung für uns. Wir sind für die Verbreitung unserer Inhalte auf Mund-zu-Mund-Propaganda – also Deine Hilfe angewiesen. Wenn Du Material bestellen willst oder Fragen zur Mobilisierung hast, wende Dich einfach an das Kongress-Büro (info@1968kongress.de oder 030 24009229)


Aktion!

  • Für die Zeit vor dem Kongress gibt es auch Aktions-Ideen. z.B.: die Umbenennungsaktion. Heißt Dein Hörsaal heute auch Aldi-Hörsaal? Oder ist Dein Institut nach verstaubten Dichtern oder reaktionären Politikern benannt? Das lässt sich ändern! Wir wollen in möglichst vielen Orten gleichzeitig an einem Tag Institute, Hörsäle oder Universitäten umbenennen. Wenn Du Interesse an der Aktion hast, dann melde Dich bei info@1968kongress.de oder unter 030 24009229)


Lesen

  • Ansonsten kann sich natürlich jede und jeder auch alleine auf den Kongress vorbereiten. Es gibt eine große Anzahl Bücher zu 1968. Viele (nicht alle) davon sind auch lesenswert. Auch als Vorbereitungsgruppe für den Kongress und innerhalb des Studierendenverbandes Linke.SDS wurde schon Einiges zu 1968 und zum historischen SDS geschrieben.

Zur Vorbereitung ist dies sicher geeignet.

  • Broschüre "40 Jahre 1968 - Die Rolle des SDS. Eine Organisation in Bewegung." von Philipp Kufferath (Mitautor des Textes „Organisation in Bewegung", Linke.SDS Göttingen)

    Ein eigener Beitrag und Originaldokumente Die Broschüre besteht aus zwei Teilen: In einem längeren Text wird die Geschichte des SDS von seiner Gründung 1946 bis zu seiner Auflösung 1970 nachgezeichnet. Die Entwicklung vom Parteiverband der SPD zum marxistischen Diskussionszirkel, die Bündnispolitik und die antiautoritäre Revolte werden in ihrer spezifischen Bedeutung dargestellt. Dabei stand für uns Fragen in Mittelpunkt, die auch heute unter veränderten Bedingungen wieder kontrovers diskutiert werden: Das Verhältnis der Organisation zur Bewegung, die

    Zusammenarbeit mit anderen Strömungen und die Kombination von provokativen Aktionen mit theoretischer Analyse. Im zweiten Teil der Broschüre finden sich Originaltexte aus der Geschichte des SDS, die ein lebendiges Bild von Diskussionen und Argumentationen vermitteln sollen. Resolutionen von Vollversammlungen, Reden von Akteuren und Reflektionen über die Fragen der Bewegung sollen die lebendige Diskussionskultur näher bringen. Wir haben u.a. Texte von Helmut Schauer, Eberhard Dähne, Rudi Dutschke und Helke Sander sowie wichtige Resolutionen ausgewählt. Außerdem geben wir Literaturempfehlungen zum Weiterlesen und Vertiefen.

    Seminare und Diskussionsveranstaltungen Die Broschüre eignet sich hervorragend, um in den lokalen Gruppen in die Debatte um 1968 einzusteigen und somit eine Auseinandersetzung schon im Vorfeld des Kongresses zu ermöglichen. So könnten wir dem Anspruch, einen anspruchsvollen studentischen Kongress als Gegengewicht zur öffentlichen Abrechnung mit der Revolte zu veranstalten, ein ganzes Stück näher kommen. In Göttingen, wo wir in diesem Semester ein Seminar zur Geschichte und Theorie des SDS angeboten haben, haben wir die Erfahrung gemacht, dass sich die theoretischen Texte des SDS gut dazu eignen, eine Debatte über die Situation heute zu führen. Deshalb empfehle ich Euch ebenfalls einen Lese- und Diskussionskreis um die Broschüre herum aufzubauen. Dieser könnte in den Semesterferien stattfinden. In drei oder vier Sitzungen könnten gemeinsam die Texte erarbeitet werden. Es ist sinnvoll, den Text zur Geschichte des SDS als Hintergrund und die Quellentexte nach Themen zu sortieren. Eine Person könnte die Texte kurz vor stellen und Hintergründe erläutern.                                           >> hier bestellen!

Mitmachen, mithelfen!

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